Silke Ballath

Professur für Kunstdidaktik | Ästhetischen Bildung | Darstellendes Spiel, künstlerisch-edukative Prozesse kontextspezifischer (Aushandlungs-)Räume in Forschung, Lehre und Zusammenarbeit

Germany

About

Zum 01.10.2025 übernehme ich die Professur für Kunstdidaktik | Ästhetischen Bildung | Darstellendes Spiel an der Universität Koblenz. Daneben begleite ich kollaborative und künstlerisch-edukative Prozesse z.B. Max Artist in Residence Berlin, Future Move Tanz, Nürtingen-Grundschule Berlin. 2017/18 war ich Co-Gründerin des Jugendgremiums Schattenmuseum und habe zwischen 2011 und 2021 als Kulturagentin mit Lehrpersonen, Künstler*innen, Schüler*innen u.a. künstlerische Schulprofile aufgebaut. Zuvor war ich Kunstvermittlerin, u.a. documenta 12, Lokale Liaison | Kunstverein Wolfsburg. Forschungsschwerpunkte liegen auf der interprofessionellen Zusammenarbeit von Pädagog*innen, Künstler*innen und jungen Menschen, einer diskriminierungs- und rassismuskritischen Bildungsarbeit sowie kollaborativen und erfahrungsbasierten Prozessen der Wissensproduktion in der pädagogischen und kunstvermittelnden Praxis. Ein fortlaufendes Forschungsprojekt ist situierungzwischen.net gemeinsam mit Prof.in Dr.in Konstanze Schütze | PH Karlsruhe. Und im Herbst 2025 haben Annika Niemann | Programmleitung TUSCH Berlin und ich das Forschungsprojekt „Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen im Kontext (Hoch)Schule“ gemeinsam mit Studierenden sowie Praktiker*innen aus Schule und Kunst mit der gleichnamigen Publikation beendet: https://situierungzwischen.net/edition-2/.

Experience

  • Professur für Kunstdidaktik | Ästhetische Bildung | Darstellendes Spiel at Universität Koblenz
    Oct 2025 - Present · 10 mos

  • künstlerisch-edukative Projektleitung / - Beratung / - Weiterbildung at Selbstständig
    Sep 2011 - Present · 14 yrs 11 mos

    Wie können künstlerische Vorgehensweisen ein Schulprofil, eine Organisation / Institution oder eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen ergänzen? Wie wird ein Kollegium (Schule, (Kultur-)Institution) in einen Organisationsentwicklungsprozess eingebunden? Und welche Rolle spielt dabei eine kritische Betrachtung des Kontextes / der Organisation? Ich begleite z.B. Lehrpersonen, Sozialarbeiter*innen, (Schul-)Leitungen und Schüler*innen in Visionswerkstätten und Workshops darin, ein künstlerisch-edukatives Profil zu entwickeln. Das betrifft die Moderation, die Prozessbegleitung und kollektive Entwicklung von Zielen und Vorgehensweisen. Wie werden darüber hinaus Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit gemeinsam entwickelt, Kooperationen mit externen Partner*innen aufgebaut und Themen wie Nachhaltigkeit oder eine diskriminierungskritische Perspektive gemeinsam und aus verschiedenen Perspektiven etabliert? Seit 2020 berate und begleite ich Künstler*innen im Programm Max-Artist in Residence: https://stiftungbrandenburgertor.de/project/max/ Als Projektleiterin und Kunstvermittlerin entstehen mit sideviews e.V. künstlerisch-edukative Projekte wie z.B. Die Stadtapotheke (Nürtingen GS/HKW), GLOBAL ROOTS (Nürtingen GS/HKW/ERASMUS +), GOAL 17 (Nürtingen GS), Hey Siri! Was ist ein Kurator? (Nürtingen GS/BG), das Jugendgremium - Schattenmuseum (Jüdisches Museum Berlin, Berlinische Galerie, Haus der Kulturen der Welt, KW-Institute for Contemporary Art): https://side-views.com und https://schattenmuseum.de.

  • Gastprofessorin Inklusion und Antidiskriminierung in der Kunstpädagogik | Ästhetischen Bildung at Kunstakademie Münster - Hochschule für Bildende Künste
    Apr 2025 - Oct 2025 · 7 mos

    Seit 01.04.2025 darf ich als Gastprofessorin für die Herausforderungen der Gegenwart den Bereich der Kunstdidaktik an der Kunstakademie Münster begleiten. Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre der Zusammenarbeit. Starten werde ich in diesem Sommersemester mit zwei Seminaren: „Das Archiv: Ein Ort der Begegnung?“ und „doing difference: diskriminierungskritisches archiv | schule“. In beiden Seminaren werden wir den Begriff der Begegnung künstlerisch und theoretisch erforschen. Das Kapitel „Das Bündnis der Lernenden“ von Marina Garcés bildet den Ausgangspunkt, um eigene künstlerisch-edukative Interventionen zu entwickeln: Gemeinsam mit den Künstler*innen Hanwen Zhang und Valentina Utz sowie Grundschüler*innen der Nürtingen-Grundschule in Berlin und ihrer Lehrerin Wiebke Janzen. In Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor und der Nürtingen-Grundschule wird das Schularchiv auf dieser Grundlage künstlerisch und diskriminierungskritisch erforscht und die Prozesse auf situierungzwischen.net dokumentiert.

  • Vertretung der Professur für Theorie künstlerischen Gestaltens at Technische Universität Dresden
    Mar 2024 - Apr 2025 · 1 yr 2 mos

    Seit 1.3.2024 vertrete ich die Professur Theorie künstlerischen Gestaltens. Die Forschungsprojekte situierungzwischen.net und Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen in Kooperation mit Prof.in Dr.in Konstanze Schütze/PH Karlsruhe und Annika Niemann/Kulturagent*in für kreative Schulen Berlin werden weiter geführt. Seminare im Wintersemester 2024/25 >> Grundlagen der Kunstpädagogik mit dem Archiv der Avantgarden, Tabea Becher, Mila Friedländer, Merten Huth und Lissy Wedekind. >> Polyphone Erzählungen - Unsichtbare Geschichte/n erzählen mit Polyrama - Museum für Lebensgeschichten/Berlin, Anna Chrusciel, Sadaf Farahani, Annika Niemann und Josephine Roth. >> Situierung zwischen - Unruhig bleiben mit dem Archiv der Avantgarden, Isabell Baldermann und Annika Niemann. >> Manifest - Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen mit Rike Koal, Tabea Becher, Isabell Baldermann und dem Archiv der Abantgarden. Seminare im Sommersemester 2024: >> Wie wollen wir lernen? Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen im Kontext Schule - zeitgenössische Modelle ästhetischer Bildung in Kooperation mit Annika Niemann, Kulturagentin Berlin >> situierung zwischen: Standpunkte in Bewegung - Ästhetisch-didaktisches Labor in Kooperation mit Isabell Baldermann – Wissenschaftliche Assistentin für Bildung & Vermittlung am Archiv der Avantgarden der SKD >> Polyphone Erzählungen: sich etwas vorstellen - Sprachformen der Bildenden Kunst und Tutorium in Kooperation mit Glody-Ann Azeldo >> Beziehungsweisen lokalisieren: Ich sehe was, was Du nicht siehst… - Kunst und ihre Didaktik, Exkursion nach Berlin zur Ausstellung Kotti-Shop / Superfuture in der Berlinischen Galerie

  • Lehrbeauftragte at Universität zu Köln
    Oct 2020 - Apr 2025 · 4 yrs 7 mos

    In dem Seminar "SITUIERUNG ZWISCHEN DEN STÜHLEN? Praxen, Rollen und Positionen in der Praxis und Zusammenarbeit von Künstler*innen, Lehrpersonen und Kulturagent*innen" wird der Fokus auf dem Zwischenraum zwischen Schule und Kulturinstitution, Lehrer*in und Künstler*in, Institution und Akteur*innen liegen: Wie wird dieser Zwischenraum produziert? Was macht ihn aus? Und welche Merkmale hat oder braucht er? Ausgehend von dem Seminar WS 2020/21 entsteht in Kollaboration zwischen Studierenden des Seminars ausgehend von ihrer Forschung zum Begriff der Kollaboration ein Format für den Saloon Arts Education am 30.06.2021/ Uni zu Köln: Gastvortrag und Impulse von E. Klein, A. Schiefer, N. Bodner, M. Wendler, S. Ballath: Kollaborative Praxen: Begegnungen zwischen Subversion und Hierarchie. Als Critical Friend wurde A. Niemann eingeladen und gemeinsam der podcast: Kollaboration + Kunstpädagogik produziert, der im Dez. 2022 im E Journal Art Education Research/SFKP veröffentlicht wird. Nach dem Sommersemester 2021 bildete sich eine Gruppe von Studierenden die zum Thema Rassismus und Schule gemeinsam mit den Künstler*innen C.L. Abid Allstar und M. Sangmongkhon künstlerisch forschen. Und seit dem Wintersemester 2021/22 forschen vier Studierende zum Thema Wissenskonstruktion und Rollenverhältnisse zwischen Lehrpersonen und Künstler*innen auch diese Forschung wird publiziert. Im Sommersemester 2022 wird gemeinsam mit L. Oertel das Seminar "URBANIK IN DER SCHULE - fachübergreifendes Arbeiten zwischen Biologie und den Künsten" stattfinden. Im Sommersemester 2024 findet das Seminar "Zusammenleben unterschiedlicher Lebensformen: sich etwas zeigen" in Kooperation mit Santi Grunewald, Volontärin im Bereich Sammlung und Outreach des Museum Ludwig statt. Studierende entwickeln künstlerisch-edukative Interventionen ausgehend von den Werken des Museums und bell hooks Text "Teaching to Transgress. Education as the Practice of Freedom".