Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany
Kinder brauchen eine starke und gesunde Grundlage, um ihr Leben selbstwirksam, sinnvoll und gesellschaftsfördernd gestalten zu können. Und diese Grundlage bieten wir – die Erwachsenen! Eine gute Kindheit ist durch Respekt, Bewegung und Sicherheit geprägt. Doch was so einfach klingt, stellt sich in der pädagogischen Praxis oft als herausfordernde Aufgabe dar. In meinem selbstgewählten Beruf als freiberufliche Sportpädagogin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, praxisorientierte Projekte zu kreieren, die Kinderschutz, Bewegung und Integration in den Mittelpunkt stellen. Schnell musste ich einsehen, dass ich die Welt nicht alleine verändern kann. So beschloss ich, nicht nur selbst Angebote mit Kindern und Jugendlichen durchzuführen, sondern mein Wissen auch mit Kolleg*innen zu teilen und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Seither gestalte ich - Fortbildungen, - Workshops und - Schulungen, die sich um die gute Gestaltung von Bewegungsstunden, Kommunikation, Resilienz und Zusammenarbeit im Team drehen. Im Fokus aller Angebote steht der aktive Kinderschutz, denn nur wenn wir Erwachsene gut aufgestellt sind, können wir die Grundlage einer guten Kindheit legen. Besonders stolz bin ich auf die vielen positiven Rückmeldungen, dass meine Veranstaltungen Spaß auf Kinderschutz machen. Diese Bestätigung zeigt mir, dass ich nicht nur Wissen vermittle, sondern auch Begeisterung für dieses wichtige Thema wecke. Die Arbeit mit dem Körper als Ort unserer Gefühle und Gedanken ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Sie hilft sowohl Kindern als auch Fachkräften, ihre Emotionen und Grenzen zu erkennen und zu verstehen. Mit Engagement und Hingabe unterstütze ich Fachkräfte dabei, innovative, nachhaltig gute Lösungen zu entwickeln, die Kindern einen gewaltfreien Raum zur Entfaltung bieten. Und was gut bedeutet – das finden wir gemeinsam heraus ;-)
Im Rahmen meiner Tätigkeit der VHS-Angebote habe ich mit Stadtteileltern zu den Themen Integration, Stressmanagement und Erziehung gearbeitet. Ich durfte die praxisnahen, kultursensiblen Veranstaltungen, um den Aspekt der Wichtigkeit von Körperarbeit ergänzen. Im Fokus meiner Arbeit standen der Austausch zwischen den Teilnehmenden und die Frage "Wie kann Bewegung Familien in ihrem Alltag stärken?". Körperarbeit und Bewegung sind wichtig, um Wege im Umgang mit Stress aufzuzeigen und Orientierung im Leben (und im deutschen Bildungssystem) finden zu können. Meine Angebote waren dialogisch aufgebaut, stärkten die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden und schafften Raum für Fragen, Erfahrungen und Vernetzung im Stadtteil.
Als Projektleitung im Programm „Integration durch Sport“ habe ich zielgerichtete Maßnahmen zur gesellschaftlichen Teilhabe durch Bewegung und Sport koordiniert. Mein Schwerpunkt lag in der Planung, Steuerung und Begleitung integrativer Projekte in enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Trägern und Kommunen. Ich habe passgenaue Sportangebote für Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung entwickelt, die Netzwerkarbeit des Vereins gestärkt und die interkulturelle Öffnung im organisierten Sport unterstützt. Zu meinen Aufgaben gehörten auch Öffentlichkeitsarbeit, die Betreuung von Ehrenamtlichen sowie das Fördermittelmanagement und die Qualitätssicherung. Sport kann nachhaltige Begegnungsräume schaffen und Integration aktiv mitgestalten.
Als Kinderpflegerin konnte ich bei FRÖBEL wertvolle Arbeitserfahrungen sammeln. Ich kenne den Kita-Alltag aus eigener Erfahrung, weiß, wo es „knackt“ und kenne die Freude, die dieser Job mit sich bringt. Im Arbeitszeugnis lobte mich das Unternehmen mit Worten wie: „Verfügt über ein breites und detailliertes Fachwissen, erledigt Aufgaben mit großem Fleiß und Interesse, übernimmt ein hohes Maß an Eigenverantwortung und zeigt eine positive, motivierende Ausstrahlung.“ Noch heute arbeite ich als Referentin für die Fröbelgruppe :-)