Mannheim, Baden-Württemberg, Germany
Elke Hennen lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, GEDOK und BBK. Zudem ist sie sowohl als Kunstdozentin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, als auch an der Landesakademie Rotenfels tätig und hat die künstlerische Leitung im Bereich plastische Formgebung für die Kulturakademie Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. Studium Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, Medienkunst Staatliche Akademie der Bildenden Künste für Freie Bildhauerei in Karlsruhe Staatliche Akademie der Bildenden Künste für Freie Bildhauerei in Stuttgart Statement Gleichsam einer skurrilen Wunderkammer erzähle ich durch kryptische Anordnungen von meinem künstlerischen Bedürfnis installative Situationen herzustellen. Sie transformieren wie archäologische Artefakte nicht nur einen Zustand von präzisem Material, sondern auch die fragilen Zusammenhänge zwischen Zer- und Zusammensetzung. Wie ein Skarabäus verändere ich jegliche Art von Materialität zu einem persönlichen Gefäß für die Projektionen des Betrachters. Knochenartig fein verästelt sich der Weg zwischen den Objekten: Was eben noch robust und verborgen lag, wird herausgelöst und durch seine bizarre Existenz spürbar. Elke Hennen, 2024
In meiner Aufgabe als Künstlerin ist es mir ein ehrliches Anliegen meine eigenen Erfahrungen hinsichtlich auf künstlerische Herausforderungen und ihre Problemlösungen an Menschen weiter zu geben. Auch in Bezug auf die Stärkung der eigenen Wahrnehmung, und diese zu begleiten, um letztendlich ein Bewusstsein dafür zu fördern, welche Möglichkeiten eine Transformation von Theorie in eine künstlerisch umgesetzte Arbeit für eine eigene selbstständige Entwicklung beinhalten kann. Denn zwischen Theorie und Praxis besteht zumeist eine ziemliche Diskrepanz, die es zu überwinden gilt. In der Ideenumsetzung sehe ich in erster Linie keine Orientierung nach einem „Ergebnis“, sondern einen Weg, die eigene Art des Denkens bzw. künstlerische Formen der Auseinandersetzung sichtbar zu machen. Es ist vielmehr das Experiment, aber auch der intuitive Moment, der oftmals eine Be- oder Verstärkung braucht, um Eigenwillig-keiten in einem selbst, zulassen zu können. Denn die Verfahrensweise zwischen Idee und Arbeit birgt durch ein Handeln die wichtigsten Momente für ein Begreifen für das, was sich entwickelt, bzw. sich entwickeln könnte. Aber auch ein Bewusstsein für: Welchen Inhalt möchte ich transportieren? Was ist mein eigentliches Thema? Wie stehen Machart und Grundgedanke in Beziehung? Welche sowohl theoretische, als auch praktische Mittel stehen mir hierfür zur Verfügung? Wie lerne ich zu filtern, um zu erkennen, was ich eigentlich will? Was bedeutet materialgerecht? Wie entschärfe ich meinen Tunnelblick? Gibt es konstruktive Voraussetzungen, die ich mir selbst schaffen kann, um gewohnte Sichtweisen spielerisch aufzubrechen? Fragestellungen als offenes Prinzip verstehen, um einen Prozessanlauf zu ermöglichen, ist mitunter mein Ansatz, um mit anderen Menschen kreativ zusammen zu arbeiten. Ich fördere, ohne zu unterfordern. Moderiere und spiegle, ohne gleich in eine Bewertung zu fallen.
Kunstakademie und Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, Medienkunst bei Prof. Anna Jermolaeva, Szenografie bei Beatrix von Pilgrim Staatliche Akademie der Bildenden Künste für Freie Bildhauerei in Karlsruhe bei Prof. John Bock, Meisterklasse Staatliche Akademie der Bildenden Künste für Freie Bildhauerei in Stuttgart bei Prof. Werner Pokorny, Prof. Micha Ullman, Prof. Udo Koch, Prof. Rainer Ganahl und Gastprofessorin Alexandra Ranner
REVUE, Konzept für künstlerische Kostüme und Kunstobjekte, Abschlussarbeit von Jana Blöchle, in Zusammenarbeit mit Ines Wuttke und Dominik Fornezzi Aufführungen der Performanes in Berlin und Gießen
Künstlerische Kostüme und Objekte aus Knochen, Silikon, Glas, Metall, Holz, Licht, Kork ... etc.