Dr. Claudia Hümpel

Dein bester IT-Mitarbeiter geht in Rente. Ich sichere sein Wissen, bevor es verschwindet. | Stallgeruch inklusive | KI-Strategin für IT-KMUs (TÜV-zertifiziert) | #pHoch3-Podcast | #gerneperDu

Vienna, Vienna, Austria

About

Jeder IT-Geschäftsführer kennt diesen Moment. Ein System macht Probleme. Meistens am Wochenende. Meistens beim wichtigsten Kunden. Der Erste, den du anrufst, ist dein bester Mann (oder deine beste Frau 🙋‍♀️). Er nimmt ab. Er löst das Problem. Er weiß, was er tut. Aber was passiert, wenn er nicht mehr abhebt? Mit der Babyboomer-Rente steht die IT-Branche vor einem Problem, das alle sehen und keiner anfasst. Was deinen IT-Betrieb wirklich trägt, steht in keiner Dokumentation. Es steckt in den Köpfen deiner Leute. In ihrer Erfahrung. In ihrem Urteilsvermögen. In tausend kleinen Entscheidungen, die sie täglich treffen - ohne darüber nachzudenken. Die unangenehme Wahrheit: Dein bester Mann weiß selbst nicht, was er alles weiß. Wer ihn bittet, sein System zu erklären, bekommt eine Geschichte. Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt das Gedächtnis eines Unternehmens. Ich stelle diese Fragen seit über 30 Jahren. Und zwar die richtigen. Woher ich das weiß? Weil ich die Erste war. Nicht die erste Frau im Raum - das bin ich oft. Aber die erste Frau, die am Institut für Informatik der Uni Hannover promoviert hat. Später wurde ich die erste GeschäftsführerIN eines IT-Unternehmens. Ich kenne den Schmerz von innen. Wir aus der IT sorgen dafür, dass alles läuft - und niemand bemerkt es. Bis etwas nicht läuft. Als die erste Altersteilzeit-Welle kam, hatte ich neun Monate. Um das Wissen meiner erfahrensten Kollegen zu sichern. Ohne KI. Ohne Tools. Nur mit den richtigen Fragen und dem Gespür für das Wesentliche. Warum das funktioniert hat? Weil ich zuerst zugehört habe. Weil ich verstehe, wie Entwickler denken - ich bin selbst eine. Und weil technische Glaubwürdigkeit und echtes Interesse am Menschen Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben. Als Diplom-Mathematikerin erkenne ich zusätzlich die Muster hinter seinen Worten. Auch die, die er nie für erwähnenswert hielt. Heute tue ich dasselbe - mit KI. Mein Ansatz: Zuerst Mensch. Dann Maschine. Dein IT-Unternehmen hat 10, 20, 30 Jahre Know-How in Mitarbeiterköpfen. Ich sichere es, bevor es in Rente geht. KI strukturiert es so, dass es für alle verfügbar bleibt. Für immer. Das Ergebnis: Dein Wissensträger geht in Rente. Sein Wissen bleibt. Du hast dein IT-Unternehmen aufgebaut. Mit KI baust du weiter. In einem 30-Minuten-Gespräch zeige ich dir, wie hoch dein Kopfmonopol-Risiko wirklich ist. Schreib mir - oder such dir einen Termin aus: https://calendly.com/claudiahuempel/talktome Ich freue mich auf dich und deinen Wissensträger.

Experience

  • IT-Beraterin & KI-Strategin (TÜV-zertifiziert) at Dr. Claudia Hümpel | Strategie & Sparring für IT-KMUs
    Jan 2011 - Present · 15 yrs 6 mos

    40 Jahre IT im Rücken. Vielfältige Rollen. Unterschiedliche Perspektiven. Technologiewandel im 5-Jahrestakt. Entwicklerin. Entwicklungsleiterin. Geschäftsführerin. Projektleiterin. IT-Beraterin. Personalberaterin, Headhunterin, Sparringspartnerin. Und heute: KI-Strategin. Nicht weil KI gerade Trend ist. Es ist die logische Weiterentwicklung meiner eigenen fachlichen und persönlichen Reise. Nie hätte ich gedacht, dass ich die theoretischen Konzepte aus meinen Vorlesungen in „Künstlichen Intelligenz“, „Expertensystemen“, „Semantik“ und „Computerlinguistik“ live und in Farbe, für jeden nutzbar erleben würde. Als Personalberaterin & Headhunterin habe ich in den letzten Jahren mehr als 70 Positionen in IT, Tech, und Engineering passgenau besetzt. Für eine erfolgreiche Besetzung ist entscheidend: ein geschärfter Blick für Potenziale, Rollenprofile, Wissenstransfer und gesunde Unternehmenskultur. Als Projektleiterin und IT-Beraterin trägt mein Blick für das Wesentliche, für die notwendigen Strukturen und die beteiligten Personen wesentlich zum Erfolg der Projekte bei. Und genau hier schließt sich der Kreis. Was mich seit Jahrzehnten begleitet – Wissen sichtbar und nutzbar machen – bekommt durch den „ChatGPT-Moment“ im November 2022 eine neue, kraftvolle Dimension. Das implizite Wissen der erfahrensten Menschen in IT-KMUs sichern, bevor es mit der Boomer-Generation in Rente geht. Strukturiert. Transferierbar. Mit KI zugänglich gemacht für alle, die danach kommen. Das ist kein abstraktes Beratungsthema. Das ist hochrelevant für die allermeisten Unternehmen. Und ganz besonders in der IT.

  • Testmanagement für George at s IT Solutions
    Dec 2015 - Mar 2018 · 2 yrs 4 mos

    Banking-IT. Neue Branche, neuer Tech-Stack. Ich bin ohne einen Tag Bankenerfahrung eingestiegen – mit dem Auftrag, ein Omni-Channel-Testkonzept zu entwickeln und im Testmanagement für verschiedene Lösungen umzusetzen. Team: 20 bis 30 Personen. Entwickler, die keine Lust auf Testmanager haben. Und Endanwender, die weder auf Testmanager noch auf Entwickler Lust haben. Trotzdem war ich schnell akzeptiert. Ich habe das Konzept in einem Pilotprojekt gemeinsam mit dem Team umgesetzt – und alle mitgenommen. Warum das funktioniert hat? Weil ich zuerst zugehört habe. Weil ich verstehe, wie Entwickler denken – ich bin selbst eine. Und weil technische Glaubwürdigkeit und echtes Interesse am Menschen Türen öffnet, die sonst verschlossen bleiben. Nebenbei habe ich viel über agile Softwareentwicklung und agiles Testmanagement gelernt. Und nicht zuletzt: Konzernstrukturen sind nicht das Umfeld, in dem ich dauerhaft wirken will.

  • IT-Projektleiterin im Konzernauftrag at MADSACK Mediengruppe
    Sep 2009 - Dec 2016 · 7 yrs 4 mos

    Direkt im Auftrag der Konzerngeschäftsführung unterwegs. Klingt herausfordernd – und war es auch. Größter norddeutscher Regionalverlag. Multiprojektmanagement und Projektleitung in schwierigen Zeiten. Integration neuer Einheiten. Prozessstandardisierung. Automatisierung. (Fast) alles in Time, alles im Budget. Was neben den Projekterfolgen bleibt: Menschen mitnehmen und klare Kommunikation – gerade in schwierigen Situationen – kann ich.

  • Geschäftsführerin | Entwicklungsleiterin | Software-Entwicklerin im Gutenberg Rechenzentrum at MADSACK Mediengruppe
    Jul 1995 - Jul 2009 · 14 yrs 1 mo

    14 Jahre. Eine prägende Lebensphase. Ich begann als Softwareentwicklerin, wurde nach 1,5 Jahren Entwicklungsleiterin für über 20 Entwickler:innen und knapp fünf Jahre später Geschäftsführerin eines Unternehmens mit rund 75 Mitarbeitenden. Was ich in dieser Zeit aufgebaut habe, macht mich bis heute stolz: 👉 eine modernisierte Entwicklungsabteilung, 👉 ein gestalteter Generationenwechsel, 👉 funktionierender Wissenstransfer – lange bevor er en vogue war. Ich habe Top-Talente gewonnen (eine sogar beim Laternenfest meines Sohnes entdeckt) und neue Arbeitszeitmodelle gemeinsam mit dem Betriebsrat konfliktfrei eingeführt. Mit Säugling auf dem Arm habe ich gezeigt, dass Vereinbarkeit, Remote Work und Teilzeitführung funktionieren – lange bevor „Home Office“ selbstverständlich wurde. Meinen Nachfolger als Entwicklungsleiter habe ich selbst eingestellt und aufgebaut. Er ist bis heute dort – und in seiner Rolle besser, als ich es je war. Für viele ist das Gutenberg Rechenzentrum berufliche Heimat. Für mich auch. Bis heute. Auch wenn ich nur noch ab und zu dort bin. Die 14 Jahre beim Gutenberg Rechenzentrum sind der Kern meiner heutigen Beratungskompetenz. Ich weiß, wie IT-Organisationen von innen funktionieren und wie die Menschen in diesen Unternehmen ticken – weil ich das über viele Jahre in unterschiedlichsten Rollen erlebt und selbst gestaltet habe.

  • Software-Entwicklerin in der Basisabteilung von Hasso Plattner at SAP
    Aug 1993 - Jul 1995 · 2 yrs

    Mit 28 Jahren habe ich erfahren, was es heißt sich als Frau „im gebärfähigen Alter“ zu bewerben. Trotz Promotion, Bestnoten, Informatik-Abschluss bekam ich genau eine Zusage. Aus Walldorf von der SAP. So bin ich 1993 per Zufall in einem Dorf gelandet, das ich nur vom gleichnamigen Salat kannte. In einem Unternehmen, die meine gesamte Karriere prägen sollte. Männer, Männer, Männer – und ich mittendrin als eine der wenigen Software-Entwicklerinnen in der Basisabteilung von Hasso Plattner. Obgleich "SAP-Anfängerin" habe ich mich rasch eingearbeitet. Third-Level-Support für internationale Kunden. Basis-Schulungen für Kunden aus dem DACH-Raum und ein erstes Entwicklungsprojekt, für das ich die Verantwortung bekam. In der Kaffeeecke erfahre ich zufällig: Meine männlichen Kollegen – gleiche Qualifikation, gleicher Starttermin, gleiche Position – verdienen ALLE deutlich mehr als ich. Ich war empört. Und habe es nicht hingenommen. Obwohl ich noch in der Probezeit war, stand ich am nächsten Tag bei meinem Chef auf der Matte, habe ihn mit den Fakten konfrontiert und meine Argumente klar und sachlich dargelegt. Erfolgreich. Klingt selbstverständlich. Ist es für uns Frauen aber bis heute nicht. Ab dem Zeitpunkt wusste ich: wenn ich als Frau nicht für gleiches Gehalt bei gleicher Position und Leistung eintrete, wird es niemand für mich tun. Was ich fachlich aus dieser Zeit mitgenommen habe: 👉 Wie diverse Teams wirklich funktionieren 👉 Was einen guten Help-Desk ausmacht 👉 Welchen Impact gute Software-Architektur auf die Qualität von Software hat