Germany
Caitlin van der Maas born in Amersfoort the Netherlands studied at the Hogeschool for Theatre in Amsterdam. After graduating she worked as a director assistant at the Münchner Kammerspiele with Johan Simons. Since 2015 she is a freelance director and writer and she created the productions „Face Me“, a Solo with Sandra Hüller in a subterranean swimming pool and „Korridor“, about the changes in perception with psychological illness at the LMU Clinic in Munich. 2015 she was a scholar at the Young Academy of Arts in Berlin. 2016 she won a prise with „Short-lived“, a one-act opera about Alzheimer at the Giesinger Kulturpreis. Her latest works are the directing of the opera „Cendrillon“ in 2017 at the Dutch National Opera Academy, Amsterdam and The Hague and the writing and directing of the music theatre piece „Die goldene Lüge“ in Munich. The libretto „Arianna, Ariadne, Ariane“ won May 2018 the 1. Prise as part of the competition ‚take it or leave it‘, from the Neukölnner Oper at the Elisabeth church in Berlin.
Currently I am writing on two texts. One is a play the other a libretto. The play is situated and written in Dutch. The libretto in English for a collaboration with a Japanese composer and Japanese and German artists.
Karl im ALL zu Hause - Music Theatre Production about online identity and cultural appropriation in popmusic. KARL IM ALL ZU HAUSE In der Musiktheaterproduktion Karl im ALL zu Hause begeben sich die Figuren Pamela und Karl auf Identitätssuche, in der realen wie virtuellen Welt. Pamela, die gerade aus ihrer Girlband geworfen wurde und nun eine Solo-Karriere beginnt, wird von Super-Fan Karl unterstützt und virtuell begleitet. Sie reist durch die Welt und eignet sich Elemente und Erzählungen von fünf Kontinenten an, um ihre Songs damit zu bereichern. Karl dagegen versucht seine Sehnsucht nach Selbstverwirklichung im Netz auszuleben, indem er Pamela virtuell auf ihren Reisen begleitet. Caitlin van der Maas nutzt Ibsens Peer Gynt als Ausgangspunkt für eine Erzählung, in der Identitätssuche im digitalen Zeitalter im Zentrum steht. Die Rollen der Vorlage werden dabei getauscht; Pamela reist durch die Welt während Karl zu Hause bleibt. Karl im ALL zu Hause verhandelt in fünf Liedern und Bildern die Themenfelder rund um die Fragen nach einer online-Identität und kultureller Aneignung in der Popmusik.
Der Stille Dirigent - Music Theatre production about the Hungarian revolt in Oktober 1956. DER STILLE DIRIGENT Oktober 1956. Während im Nahen Osten die Suezkrise tobt, fordert ganz Ungarn Meinungs- und Pressefreiheit, Unabhängigkeit von der Sowjetunion und freie Wahlen. Von sowjetischer Seite wird der ungarische Volksaufstand blutig niedergeschlagen. Das Interesse von Politik und Medien aber gilt der Suezkrise. Die Philharmonia Hungarica, bestehend aus Geflüchteten des Ungarnaufstandes, führt 1957 in München das Konzert für Orchester von Béla Bartók auf. Doch der Dirigent lässt auf sich warten. Verunsichert von der plötzlichen Orientierungslosigkeit beginnt eine Auseinandersetzung mit der veränderten Lebenswelt der Musikerinnen und Musiker. Wer bestimmt die politische Agenda? Wie zeigt sich Solidarität in Zeiten der Not? Wann wird Musik propagandistisch (aus-)genutzt? Die Spieler*innen der Philharmonia Hungarica begeben sich episodenhaft auf die Suche nach Hoffnung auf Solidarität, Gerechtigkeit und Demokratie. Bartóks Konzert für Orchester bildet die strukturelle Folie für eine theatrale Befragung von (Ab-)Lenkung der Medien, politischer Themensetzung und Rhetorik im Ungarn von 1956 bis heute.
Short-Lived 21nd of july 2016 Short-lived a one-act opera about a man with Alzheimers. Giesinger Kulturpreis, München. http://www.sueddeutsche.de/kultur/wettbewerb-zukunftsmusik-1.3090602 Libretto and Director: Caitlin van der Maas Composer: Tom Smith Costume: Henriette Müller Singer: Robson Tavares in cooperation with: Dr. Antje Taffelt
Performance 26. und 27. Februar 2016 um 15.00u Berlin Alexanderplatz www.adk.de/jungeakademie/de/ 11. März bis 29. Mai 2016 läuft Du, Fremder ein short film nach einer Performance auf Berlin Alexanderplatz, in der Ausstellung Demo:Polis. Was ist für dich Fremd, wenn du in einen Großstadt lebst? In Berlin findest du die ganze Welt. Auf ein flecken alle Kulturen. Kennen wir schon. Hab ich mal gesehen. Riecht komisch ist aber okay. Gibt es noch etwas das für dich Fremd in der Stadt, etwas wovon du hoch schaust? Was wär wenn jetzt einen Fremder Berlin einreisen würde. Er kommt an, geht zu Alexanderplatz und setzt sich. Dort wird er erkannt als der Erlöser. Er ist es auf welche wir mehr als zweitausend Jahren gewartet haben und nun ist es soweit… Ein Performance und Short film auf Alexanderplatz über die frage wer die Fremde ist und ob wir noch fähig sind das Fremde zu erkennen oder sogar wahr zu nehmen. Und wenn dann einer zurück käme und wir sollten den kennen… wie wissen wir das den wenn niemanden sich mehr erinnert? Regie und Libretto Caitlin van der Maas Komposition Matthias Kranebitter Bühne Sebastian Gräfe Kostüme Henriette Müller Dramaturgische Beratung Henrik Adler Mentor Ulrich Khuon Mit Harald Baumgartner, Markwart Müller-Elmau und Lara Bartos Sopran María José Rodriguez E-Guitar Nicola Hein